VP-Benger: Volkspartei geschlossen und bereit für Sondierungsgespräche

Landesparteivorstand analysiert Wahlergebnis, sehr viele gute Gemeindeergebnisse, hervorragende Vorzugstimmenergebnisse. Verlust 7. Mandat schmerzt

Klagenfurt, 6. März 2018; Die Kärntner Volkspartei hat in ihrem höchsten Gremium, dem Landesparteivorstand, heute, Dienstag, das Wahlergebnis im Detail analysiert. „Wir haben einen Zugewinn erreicht, wir haben ein Mandat mehr. Das sind Fakten. Zugegeben, der Verlust des 7. Mandates schmerzt schon sehr“, sagt Parteiobmann Christian Benger nach dem Parteivorstand vor Journalisten. Es sei offen und vor allem konstruktiv diskutiert worden. „Wir sind eine Partei, die sich der Verantwortung stellt, wir wollen gestalten“, hält Benger fest.

Der Parteivorstand habe auch ganz klar dokumentiert, dass man geschlossen sei und es erfolgte der einstimmige Beschluss , dass Nationalrat Gabriel Obernosterer fixer Bestandteil eines Sondierungsteam sein wird. „Alles weitere erfolgt, wenn wir eine definitive Einladung vom Landeshauptmann erhalten haben. Der Ball liegt bei ihm, wir sind bereit“, so Benger. Die Sondierungsgespräche werden dann ergeben, ob es Koalitionsverhandlungen geben wird.
Benger nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei allen Funktionären und Ehrenamtlichen, die im Teamwahlkampf bis zum Schluss gekämpft haben und damit auch hervorragende Ergebnisse in den Gemeinden erzielen konnten.

In 93 Gemeinden hat die VP dazugewonnen, am meisten in Gallizien mit +18,4%, gefolgt von Gnesau mit +9,6% und Eberstein mit +8,6%.
Auch in 8 Bezirken konnten die VP ihr Ergebnis von der letzten Wahl steigern. Die höchsten Zugewinne gab es im Bezirk Wolfsberg einen Zugewinn von 3,7 %, in Völkermarkt sind es 3,6 %.

Die Volkspartei hat in diesem Teamwahlkampf auf ein Vorzugstimmenmodell gesetzt. Spitzenreiter mit 3.375 persönlichen Vorzugstimmen ist Martin Gruber, gefolgt von CO Ferdinand Hueter mit 3.205 und Christian Poglitsch mit 2.543 Vorzugstimmen.

2018-03-06T15:36:09+00:00 6. März 2018|