Landesgeschäftsführerin Dr. Julia Löschnig: „Ragger muss sofort zurücktreten!“

Landesparteigeschäftsführerin Löschnig fordert FPÖ-Nationalratsabgeordneten Christian Ragger zum Rücktritt auf: „Mit seiner Täuschung der Kärntnerinnen und Kärntner hat er sich als Mandatar untragbar gemacht.“

Unmissverständlich reagiert Julia Löschnig, Landesparteigeschäftsführerin der Kärntner Volkspartei, auf die Aussagen von FPÖ-Nationalratsabgeordneten und Lilihill-Anwalt Christian Ragger in einer Parteisitzung: „Ragger hat wenig Worte für seinen unfassbaren Rundumschlag gegen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens benötigt, ich fasse mich deshalb auch kurz: Er muss umgehend von allen Ämtern zurücktreten.“

Wie gestern bekannt wurde, diffamierte Ragger in einer internen Parteisitzung der Kärntner FPÖ sowohl hochrangige ÖVP-Politiker als auch den Vorstand der Kärntner Beteiligungsgesellschaft. Obendrein hat Ragger in Interviews vollmundig kundgetan, erst wesentlich später in die Lilihill-Geschäfte involviert gewesen zu sein. Damit habe man die gesamte Öffentlichkeit hinters Licht geführt. Der Mitschnitt macht nicht nur untragbare Beleidigungen hörbar, sondern liefert den Beweis, dass dem anscheinend nicht so war. „Sowohl Ragger als Anwalt als auch das gesamte FPÖ-Präsidium waren offenbar bereits Mitte Jänner vollinhaltlich informiert“, sagt Löschnig. „Damit ist klar: Ragger ist kein Vertreter des Volkes, sondern allein seiner eigenen Interessen, seiner Brieftasche und des Großkapitals.“ Deshalb, so Löschnig: „Dass er politische Mitbewerber ungeniert beleidigt, hätte allein schon genügt, um den Hut zu nehmen – die unterirdische Wortwahl ist vollkommen inakzeptabel.“ Solche Volksvertreter würden die Politik beschädigen und auch Schaden für das Land anrichten. Löschnig: „Ragger, geh!“

Auch deshalb, weil Raggers verbale Entgleisung offenbar von der Befürchtung getragen ist, dass er den persönlichen Willen seines Auftraggebers als Anwalt, den Flughafen-Mehrheitseigentümer Franz Peter Orasch, beim Beteiligungsreferenten Martin Gruber nicht einfach durchsetzen kann. „Wer die Kärntnerinnen und Kärntner täuscht, um seine privatwirtschaftlichen Interessen durchzusetzen und Politik für Kärnten mit Fäkalsprache zu beeinflussen versucht, muss gehen“, fordert Löschnig klar. Mit dem Bekanntwerden des Mitschnitts scheint einmal mehr klar, worum der FPÖ in ihrer Politik geht – „das Wohlergehen des Landes und seiner Bevölkerung ist es jedenfalls nicht.“

Löschnig: „ÖVP-Landesparteiobmann und Landesrat Martin Gruber wahrt die Interessen der Kärntner und schützt sie auch.“ Das sei die Verantwortung, die Politiker tragen. „Und man sieht bei den Vorgängen um den Flughafen eindeutig, dass es die ÖVP ist, die dieser Verantwortung nachkommt.“

Video zum Aschermittwoch von LR Martin Gruber

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