Masterplan Ländlicher Raum

Laut Statistik Austria ist Kärnten das einzige Bundesland, das künftig nicht wachsen, sondern schrumpfen wird. Vor allem die Randbezirke und der ländliche Raum sehen sich mit teils gravierenden Bevölkerungsrückgängen konfrontiert. 

Der Status quo darf nicht einfach verwaltet werden, sondern es müssen dagegen aktiv Schritte gesetzt werden. Ein Beitrag dazu soll der Masterplan Ländlicher Raum sein, welchen unser Landesparteiobmann & Landesrat Martin Gruber initiierte. In sechs virtuellen Workshops sollen Regionalstrategien sowohl für die ländlichen Täler als auch für den Raum rund um Klagenfurt und Villach erarbeitet werden.

Die Vorarbeiten dazu laufen bereits seit Monaten. So hat die FH-Kärnten unter der Leitung von Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle bereits mit Demographie-Checks begonnen. 140 Personen haben im Rahmen von Regionsbereisungen daran teilgenommen. Die so gewonnenen Informationen werden nun analysiert und ausgewertet. Daher arbeitet die FH-Kärnten zusätzlich auch an einer Datenbank zu Kärntens Regionen und Gemeinden, um jede zukünftige Entwicklungsstrategie an aktuelle Kennzahlen anpassen zu können. 3,7 Millionen Datensätze wurden bisher dazu eingespielt.

Ab Ende Oktober wird es eine Online-Umfrage geben, um möglichst viele Handlungsfelder und Schwerpunktthemen zu erarbteinen. Drei fixe Themenblöcke für die Workshops haben sich aufgrund der Demographie-Checks bereits ergeben: (1) Wirtschaftsraum, mit Bereichen wie Nachhaltigkeit, Tourismus, Bioökonomie und Arbeit; (2) Infrastruktur und Innovation mit Schwerpunkten wie Bauen und Instandhalten, Energie oder Forschung; (3) Lebensraum mit Fragestellungen wie Ortskerngestaltung, Wohnen, Pflege und Gesundheit. Ein vierter Themenbereich soll sich dann für jede Region individuell ergeben, nach Abschluss der Online-Befragungen.

Bis Mai 2021 sollen die fertigen Regionalstrategien vorliegen, die ganz klar herausarbeiten, wie sich die Regionen in Zukunft positionieren werden, wofür sie stehen und auf welche Stärken sie sich konzentrieren wollen, um sich weiterzuentwickeln.
Es gehe auch ganz klar darum, Maßnahmen festzulegen, mit denen die Regionen ihr Ziel erreichen wollen. Denn die Strategien sollen so rasch wie möglich in die Umsetzung gelangen. Dafür wird es neben den bekannten Förderschienen wie Leader auch einen Fördercall für regionale Leuchtturmprojekte geben. 1,5 Millionen Euro pro Jahr stehen dafür zur Verfügung.

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