ÖVP startet Initiative „Politik hört zu“

ÖVP-Landesparteiobmann Martin Gruber: „Wir wollen wissen und hören, was die Menschen in unserem Land beschäftigt und die Ergebnisse in unsere tägliche Arbeit einfließen lassen.“

Zuhören, Themen aufgreifen und sich um Problemstellungen des täglichen Lebens der Kärntnerinnen und Kärntner kümmern – das sind die Ziele der neuen Initiative „Politik hört zu“. In den kommenden Monaten lädt die ÖVP Experten, Betroffene und Interessierte zu Gesprächs- und Diskussionsrunden rund um die Themenblöcke Familien und Soziales, Bildung, Energie und Nachhaltigkeit, Gesundheit, Pflege, Städte und Urbanes, Digitalisierung sowie Europa ein.

„Das letzte Jahr hat viele Probleme und Sorgen in unserem Land noch verstärkt. Die Menschen leiden nicht nur unter der aktuellen Gesundheitskrise, sondern vor allem auch unter den Veränderungen, die sie für unseren Alltag gebracht hat und noch bringen wird“, sagt ÖVP-Landesparteiobmann Martin Gruber, der die ÖVP als verlässlichen Partner der Kärntner Bevölkerung in diesen Krisenzeiten sieht. „Wir wollen wissen und hören, was unser Land beschäftigt und die Ergebnisse in unsere tägliche Arbeit einfließen lassen. So öffnen wir uns auch als Partei.“

Der Startschuss erfolgte bereits mit dem Thema „Familie und Soziales“ mit Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und Vertretern der Wirtschaft.

„Die Krise hat völlig neue Herausforderungen mit sich gebracht. Das spüren vor allem Familien, aber auch Pädagoginnen und Pädagogen. Die soziale Arbeit in den Schulen und ein verstärktes Psychotherapie-Angebot für Kinder und Jugendliche müssen schnellstmöglich ausgebaut werden. Viele Kinder fühlen sich überfordert und haben Angst den Anschluss zu verlieren. Die wahren Auswirkungen der Krise wird man erst jetzt langsam sehen und spüren. Da müssen wir ansetzen“, fügt ÖVP-Landesparteisekretärin Mag. Susanne Hager hinzu.

Langfristig müsste aber speziell der Bereich „Familie und Soziales“ ganzheitlich verstanden werden: „Das beginnt bei dem Angebot für die Kinderbetreuung und zieht sich über die Schulen, die Berufsausbildung und -tätigkeit bis zur Pflege“, sagt Hager. 

Interessenten und Experten zu den Themen sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Die Ergebnisse werden im Herbst 2022 der Öffentlichkeit vorgestellt.

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