Schuschnig: „Grüne haben jahrelang nichts getan, um Kärnten aus dem Öffi-Niemandsland zu holen!“

Öffi-Ausbau ging erst in dieser Legislaturperiode richtig los - Regionales Netzticket wird 2022 eingeführt.

Mit Unverständnis am Vorgehen der Kärntner Grünen reagiert heute, Mittwoch, Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig auf die Kritik von Nationalratsabgeordneter Olga Voglauer. „Bleiben wir bei den Fakten, es waren die Grünen, die ein Öffi-Niemandsland hinterlassen haben. Sie legen den Finger in eine Wunde, die sie selbst zu verantworten haben“, erinnert Schuschnig. Von 2013 bis 2018 war der grüne Landessprecher gleichzeitig auch der für den öffentlichen Verkehr zuständige Landesrat. „Was hat die Grünen damals daran gehindert, ein Netzticket einzuführen?“, fragt Schuschnig.

„Die Grünen haben in der Kärntner Verkehrspolitik jahrelang nichts weitergebracht. Sie haben eingestellt, gekürzt und den Kärntnerinnen und Kärntner mit Aktionen wie dem ‚Löwenticket‘ kurz vor der Wahl etwas vorgegaukelt“, sagt der Landesrat. Er erinnert: mit dem Löwenticket ging kurz vor der letzten Landtagswahl ein Netzticket an den Start, das jedoch von Anfang an ein vom grünen Landesrat Holub geplantes Ablaufdatum hatte. Auch wurden von den Grünen beispielsweise der Bahnverkehr im Gailtal und im Lavanttal zwischen Wolfsberg und Bad St. Leonhard eingestellt, was Schuschnig als „eine wahre Todsünde in der Klimapolitik“ sieht. Auch wurde die Einstellung von einer Vielzahl an Bahnhaltestellen, wie beispielsweise Winkl im Rosental, Penk und Oberfalkenstein, vom Grünen Landesrat mit der ÖBB im stillen Kämmerchen paktiert. Auch bei den Bussen wurde von den Grünen besonders im ländlichen Raum und am Wochenende kräftig gestrichen. „Während ein chronisch leerer Geisterbus nach Laibach täglich heiße Luft chauffierte und hunderttausende Euro verschlang“, erinnert Schuschnig. „Mehr als eine Hochglanzbroschüre kam von den Grünen nicht. Von einem hübschen Masterplan alleine haben Kärntens Pendler aber nichts“. Übrigens habe er, Schuschnig, auch das bestehende Tarifsystem vom grünen Verkehrslandesrat übernommen.

Schuschnig betont einmal mehr, dass in dieser Legislaturperiode erst eine Aufholjagd bei den Öffisgestartet wurde: So wurde das Bahnangebot seit 2018 um 56 Prozent ausgeweitet, bis 2023 fahren wieder ein Viertel mehr an Regionalbussen. Durch die Abschaffung der Stadtzuschläge für Klagenfurt und Villach, die von Schuschnig vorangetrieben wurde, ersparen sich Fahrgäste jährlich bis zu 590 Euro. Der Aufbau eines Schnellbus-Systems schafft schnellere Anbindungen. „Zusätzlich wurden die Jahreskarten bis zur Einführung des kärntenweiten Regionaltickets auf 690,- Euro gedeckelt, damit ein Umstieg weiter attraktiv ist“.

Zum Klimaticket für Kärnten hält Schuschnig fest, dass sich die Planungen im Endspurt befänden. Starten soll es bereits Anfang 2022. Zur Finanzierung laufen derzeit koalitionäre Gespräche. „Klimaschutz ist eine gemeinsame Verantwortung für die Kinder und Enkel, die wir auch gemeinsam schultern müssen“, so Schuschnig.

Zur Kritik der Grünen hält Schuschnig einmal mehr fest: „Das beste Ticket nutzt nichts, wenn kein Bus oder keine Bahn fährt. Wir müssen daher weiter das Angebot ausweiten, was die Grünen in ihrer Zeit verabsäumt haben“

 „Mein Ansatz ist es, nachhaltig etwas für den öffentlichen Verkehr zu bewegen und die Scherbenhaufen der Grünen Verkehrspolitik aufzuarbeiten“, schließt Schuschnig.

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Sommer-Interview mit Landesrat Sebastian Schuschnig

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