Sebastian Schuschnig als Landesrat nominiert

In einem persönlichen Gespräch am vergangenen Wochenende habe ihm Ulrich Zafoschnig mitgeteilt, dass er aufgrund seiner Erkrankung und der kräfteraubenden Rehabilitation seine Funktion als Regierungsmitglied zurücklege. Darüber informierte Landesparteiobmann LR Martin Gruber heute in einer Pressekonferenz. Bereits Anfang Februar war Zafoschnig ernsthaft erkrankt, sodass ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt notwendig war. „Obwohl wir alle, auch Ulrich Zafoschnig, optimistisch waren, dass er bald in seine Funktion zurückkehren wird, haben die letzten Tage und Wochen gezeigt, dass die Genesung langwieriger ist als wir uns das alle gewünscht hätten“, informierte LPO Martin Gruber. „Ich habe deshalb höchsten Respekt vor diesem mutigen Schritt, der von großem Verantwortungsgefühl für das Regierungsamt zeugt.“

Zafoschnig selber wandte sich in einer schriftlichen Stellungnahme an die Mitglieder des Landesparteivorstands. Er habe das Amt als ÖVP-Landesrat im Team von Martin Gruber vor einem Jahr mit großer Freude und vielen Zielen übernommen. „Ich habe in diesem Jahr zukunftsorientierte, sachliche Arbeit, die tolle Zusammenarbeit und auch das freundschaftliche Miteinander sowohl im Kollegium der Landesregierung, aber vor allem auch als Team im gemeinsamen Regierungsbüro und in der Neuen Kärntner Volkspartei besonders schätzen gelernt.“ Er habe viele nachhaltige Weichenstellungen in seinen Referatsbereichen vornehmen können, wie etwa die Einrichtung der Wirtschaftsombudsstelle, den Abschluss des Verkehrsdienstevertrages oder den Start der Strukturreform bei den Tourismusregionen. „Dem gesamten Team möchte ich auf diesem Wege meinen herzlichen Dank aussprechen. Ich werde dieses Jahr in besonderer Erinnerung behalten“, so Zafoschnig.

Als Nachfolger von Ulrich Zafoschnig wurde am Montag der 32jährige Landesparteisekretär Sebastian Schuschnig nominiert. „Er ist einer meiner engsten Mitarbeiter, den ich nun ins Regierungsteam hole. Mir waren bei dieser personellen Entscheidung sowohl die politische als auch die fachliche Kontinuität sehr wichtig. Mit Sebastian Schuschnig ist beides gegeben“, betonte Gruber. Schuschnig hat bereits als langjähriger Landesobmann der Jungen Volkspartei, als stellvertretender Obmann des Wirtschaftsbundes sowie als Ersatzmitglied in der Kärntner Landesregierung politisches Talent bewiesen. Er ist Jurist und Rechtsanwaltsanwärter in einer Klagenfurter Kanzlei und stammt aus einer Touristikerfamilie, weshalb ihn speziell mit dem Tourismus auch persönlich viel verbinde, wie er selbst betonte. „Für die nächsten Generationen etwas zu erreichen, war mein Antrieb überhaupt in die Politik zu gehen. Jetzt habe ich die Chance, diese Verantwortung auch wahrzunehmen“, sagte Schuschnig. Er freue sich, als Junger auch die Mobilität in Kärnten mitgestalten zu können. „Ich bin überzeugt:  Gerade das Mobilitätsreferat ist ein absolutes Zukunftsreferat“, so Schuschnig. 

Auch Clubobmann Markus Malle zeigte sich über die Nominierung von Sebastian Schuschnig sehr erfreut und erläuterte, dass Schuschnig planmäßig in der Landtagssitzung am 9. Mai als Regierungsmitglied angelobt werden soll. Mit dieser personellen Entscheidung setze die Kärntner Volkspartei konsequent ihre Verjüngung fort, so Malle und Gruber. Der Landesparteiobmann betonte abschließend: „Sebastian Schuschnig hat mein 100prozentiges Vertrauen. Ich freue mich,  gemeinsam mit ihm als junges Regierungs-Duo für Kärnten zu arbeiten.“

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