Silvia Häusl-Benz ist neue Landesleiterin der Frauenbewegung

Häusl-Benz beim Landestag der Frauenbewegung einstimmig zur neuen Landesleiterin gewählt. „Wir müssen die Leistungen von Frauen sichtbarer machen“, sagt sie. Landesparteiobmann Gruber dankt Vorgängerin Petra Hairitsch für ihr Engagement.

Beim heutigen Landestag der Frauenbewegung Kärnten wählten die Teilnehmerinnen ÖVP-Abgeordnete und Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz zu ihrer neuen Landesleiterin. Die bisherige Leiterin Petra Hairitsch hat diese Funktion zurückgelegt. „Ich bin überwältigt von diesem großen Vertrauensbeweis“, so Häusl-Benz zum sensationellen Ergebnis von 100 Prozent. „Schauen wir nun gemeinsam nach vorne und machen wir die Leistungen von uns Frauen für die Gesellschaft noch sichtbarer.“

Als erster Gratulant stellte sich ÖVP-Landesparteiobmann Martin Gruber ein und wünschte Häusl-Benz viel Erfolg für die neue Aufgabe. „In der Frauenpolitik der letzten Jahrzehnte hat sich viel getan und trotzdem bleibt noch viel offen“, so Gruber. „Denn gleiche Rechte bedeuten leider allzu oft noch nicht die gleichen Chancen.“ Er zeigt sich überzeugt, dass Häusl-Benz mit ihrem Team die drängenden Herausforderungen ansprechen und viel erreichen wird. Gruber sicherte allen anwesenden Teilnehmerinnen seine volle Unterstützung zu: „Bringt euch ein, zeigt wichtige Themen auf – meine Tür steht dafür immer offen!“

Für Häusl-Benz liegen die drängendsten Herausforderungen auf dem Tisch. Neben der Lohngleichstellung ist dies vor allem die Familienfreundlichkeit in Kärnten und in Österreich. „Hier geht es um partnerschaftliches Gestalten des Miteinanders“, sagt Häusl-Benz klar. „In der Familie, im Beruf und auch in der Politik.“ Dafür werde sie sich weiterhin stark machen.

Häusl-Benz verweist damit etwa auf die ÖVP-Initiative im Kärntner Landtag für das „Eltern-Kind-Stipendium“. „Jedes Kind ist gleich viel wert“, sagt sie klar. „Deshalb soll jedes Kind im Vorschulalter profitieren, unabhängig davon, ob es zuhause oder in Kindergarten oder Kinderkrippe betreut wird.“ Die Bedeutung des Eltern-Kind-Stipendiums betont auch Gruber. „Dieses Stipendium ermöglicht Eltern echte Wahlfreiheit“, stellt Gruber fest. Frauen und die Familien wissen selbst ganz genau, was für sie und ihre Kinder das Beste ist – man müsse die Entscheidungen ermöglichen Gruber: „Politik hat die Rahmenbedingungen zu schaffen, aber nicht zu verordnen, wie Familien zu funktionieren haben.“

Besonderes Anliegen ist Häusl-Benz als Landesleiterin, dass Frauen eine starke Stimme in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben. „Ich werde deshalb die Frauenbewegung zu einem Netzwerk für Frauen machen“, kündigt sie an. In den Gemeinden sollen so die Leistungen von Frauen sichtbar gemacht werden, gleichzeitig soll die Bewegung auch Anlaufstelle sein – für Austausch und gegenseitiges Unterstützen. Häusl-Benz: „Wir Frauen können alles schaffen – manchmal ist es aber notwendig, dass wir uns gegenseitig stärken und Mut zusprechen.“

Zu den Stellvertreterinnen von Häusl-Benz wurden gewählt: die beiden Bürgermeisterinnen Karoline Turnschek (Weißensee) und Andrea Feichtinger (Kappel am Krappfeld) sowie die Bleiburger Gemeinderätin Sarah Klatzer.

Grubers Dank gilt Petra Hairitsch für ihr Bemühen in den vergangenen Jahren und für die Zeit, die sie Frauenthemen gewidmet hat.

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